Ich bin nicht für jeden zu haben.
- Christine Fiedler

- 14. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Mein Stil ist nicht für jede*n. Und das ist so gemeint.
Ich bin müde von diesen aufgesetzten Sunshine-Fotos. Von Bildern, die permanent Selbstbewusstsein, Erfolg und gute Laune ausstrahlen sollen. Man sieht sie überall. Und oft spürt man sofort: Das stimmt so nicht. Zumindest nicht ganz.
Vielleicht geht es anderen ähnlich. Vielleicht sehen sie diese Bilder und merken, dass etwas nicht zusammenpasst. Zu viel Pose. Zu viel Fassade. Zu wenig Mensch. Zu wenig Wahrheit.
Ich mag ehrliche Bilder. Klare Bilder. Bilder mit Haltung. Bilder, die nicht gefallen wollen, sondern etwas zeigen. Präsenz. Innere Klarheit. Eine gewisse Ruhe.
Ich fotografiere Menschen, die in ihrer Kraft sind. Die Lust auf ihr Business haben. Die präsent sind und Verantwortung tragen. Genau das strahlen meine Bilder aus – nicht, weil es inszeniert wird, sondern weil es da ist.
Sichtbar zu sein ergibt für mich nur dann Sinn, wenn die Energie stimmt. Wenn jemand innerlich da ist. Wenn etwas gewachsen ist. Deshalb strahlen Menschen auf meinen Fotos nicht, weil sie „gut aussehen sollen“, sondern weil sie bei sich sind.
Und manchmal kommt dieser Moment, in dem man merkt:Die Bilder von vor drei Jahren passen nicht mehr.Nicht mehr zur eigenen Entwicklung.Nicht mehr zur aktuellen Energie.Nicht mehr zu dem, was heute gelebt wird.
Dann geht es nicht um neue Fotos.Dann geht es darum, sich neu zu zeigen.







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